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Hoch die Internationale Solidarität

In diesen Stunden ist das IUSY Festival in Zanka zuende gegangen. Für die NRW Jusos war dieses Festival durch und durch ein Erfolg und Ausdruck unserer internationalen Solidarität.

Rund eine Woche lang haben tausende junge SozialistInnen gemeinsam politisch gearbeitet, gefeiert, sich ausgetauscht und gegenseitig unterstützt.

Das IUSY Festival ist immer wieder eine Möglichkeit, sich mit den GenossInnen aus anderen Ländern auszutauschen. Angesichts der Wehwechen von SPD und Jusos hier bei uns bin ich dabei immer erneut erstaunt, unter welchen Bedingungen unsere Schwestern und Brüder in anderen Ländern und untern anderen Bedingungen kämpfen.

Nicht nur der sehr prominente Nah-Ost Konflikt fordert zurecht unsere Aufmerksamkeit und unser Engagement. Persönlich habe ich GenossInnen versprochen, von ihnen und ihrer Lage zu berichten, da sie den Eindruck haben, von der Welt “vergessen” zu sein.

Dies betrifft unsere Freunde in West-Sahara – Afrikas letzter Kolonie – und den Genossenin Mexiko, die gegen Wahlbetrug und blutiges Niederschlagen friedlicher Demonstrationen kämpfen, während bei uns nur über eine Schweinegrippe berichtet wird.

Der Kampf der Befreiungsbewegung Frente Polisario im vom Marokko besetzten West Sahra wird deshalb auch in einer der nächsten Sitzungen der LKI sein. Das Gebiet von Westsahara ist aktuell durch eine befestigte und verminte Grenzanlage geteilt. Diese wurde von Marokko entlang der Waffenstillstandslinie errichtet. Bis heute leben etwa 100.000 Sahrauis in vier Flüchtlingslagern nahe der Stadt Tinduf in der algerischen Sahara.

Seit über 2 Jahren sind im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca die Menschenrechte defacto ausser Kraft. Der friedliche Widerstand des zivilgesellschaftlichen Bündniss APPO (Volksversammlung der Völker von Oaxaca) nahm der korrupte Gouvernor Ulises Ernesto Ruiz Ortiz zum Anlass die volle Härte der Repression gegen die Menschen in Oaxaca auszuleben. 4500 Paramilitärs fielen über den kleinen Bundesstaat im Süden Mexikos her. Entführungen, misshandlungen, Folter und Mord seitens der Paramilitärs sind seitdem an der Tagesordnung. Wir Jusos solidarisieren uns mit der APPO und den Opfern der Repression!

Neben all diesen Punkten war das IUSY Festival eine unglaubliche Logistische Leistung. Wir danken IUSY und den GenossInnen aus Ungarn für ihre Gastfreundschaft. Der Balaton ist ein schöner See. Für das reibungslose Ablaufen gilt ein aufrichtiges Wort des Dankes unserem NRW-Juso-Büro. Namentlich sind Christian, Ute, Serap und Stefan zu nennen, die durchweg hervorragende Arbeit geleistet haben und so unsere Teilnahme zu einem Erfolg gemacht haben. So manche organisatorische Klippe musste umschifft werden, doch wurde dies stets souverän gemeistert.

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