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for designMarcel Murawski for designMo, 10.08.2009
Abgelegt in: Allgemein

Fetischistenstimmenfang oder Selbstironie?

Dass es in der CSU, JU und Co. mal zu faschistischen Ausrutschern kommt, ist ja nix Neues, aber diesmal hat die Union wohl was verwechselt und rutscht in den Fetischismus ab, wobei sie tief blicken lässt…

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Damit wirbt die CDU in Berlin um Stimmen. Wenn die Noch-Kanzlerin diese Plakate auf dem Weg zur Arbeit sieht, wird sie sich bestimmt freuen und schnellstens das Abhängen einfordern. Dafür ein ausdrückliches DANKE! (Randnotiz: Schön rot im Kalender einkringeln -> erste positive Regierungshandlung der Kanzlerin)

Hm, was will die CDU damit erreichen? Ob das wirklich Stimmen fängt? Der Versuch eines Konters auf Manuela Schwesig? Die CDU merkt langsam im Wahlkampf auf der Straße, dass sich die Menschen nicht von unrepräsentativen Umfragen irgendwelcher Lobby-Vereine beeinflussen lassen. Da bekommt man Angst. Da denkt sich die CDU, dass sie sich plötzlich jung und sexy geben muss. Aber das geht nach hinten los, weil sie es einfach nicht ist.

Bei mir in Gladbeck auch schön zu sehen: Am CDU-Stand wird laut “Lady Gaga” gespielt und die Rentner – die sich als einzige Bevölkerungsgruppe am CDU-Stand aufgehalten hatten – ergreifen die Flucht (Waz-Artikel).

Aber hier geht’s den Linken auch nicht besser. Da ist auch die Luft raus, was dieses schöne Bild beweist:

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Da bin ich doch mal wieder froh, in der SPD zu sein. Auch wenn man ehrlich sein muss und unsere Kommunalprognosen deutlich besser aussehen als der Bundestrend (vor allem hier im Ruhrpott),  sind wir nicht so verzweifelt, mit irgendwelchen häng….. alten Brüsten gegen das junge Image von Björn Böhning kämpfen zu wollen, um noch die letzte Fetischisten-Stimme abzugreifen…

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