Ein ausgekochter Unsympath tritt ab
Roland Koch zieht sich aus der Politik zurück – auf dem Zenit seiner Karriere.
Er wollte noch höher hinaus, aber der Weg war versperrt. So blieb nur der Überraschungscoup: Zu gehen, bevor man gegangen wird.
Koch hat sich lange als Ministerpräsident gehalten, trotz oder gerade wegen seiner Hetzkampagnen, Lügen und Tricksereien. Er wurde selbst in seiner Partei nie geschätzt, sondern respektiert und gefürchtet. Um aber bundespolitisch Bedeutung zu erlangen, hätte es Eigenschaften bedurft, die er nicht hat.
Der Schaden seiner Regentschaft für die BürgerInnen ist groß: Zu deutlich war sein Primat: Liberale Wirtschaftspolitik und repressive Innenpolitik vor moderner Gesellschafts- und Sozialpolitik.
Die Politik bereinigen kann sein Abgang freilich nicht: Zu eng ist sein Einfluss auf seinen Nachfolger, der ebenfalls zu der dreggigen hessischen CDU-Boygroup gehört.
lügen, leugnen, volk verhetzen
messer gegen hartzer wetzen
illegale spenden tarnen
vor der überfremdung warnen
intensive täter knechten
plump nach vorurteilen hechten
ekellippen präsentieren
selbsthass nur ganz schlecht kaschieren:
alle diese tätigkeiten
mag das schweinchen nicht mehr leiden
rücktritt! blökt der roland koch
hessens arsch fehlt jetzt das loch


Mi, 26.05.2010
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