logo logo

for designFlorian Meyer for designDo, 18.11.2010
Abgelegt in: Allgemein, Gute Arbeit

Gerecht geht anders!

Am vergangenen Samstag demonstrierten mehr als 50 Jusos aus ganz NRW gegen die Politik der sozialen Kälte von Merkel und Co. Bei strömendem Regen ließen sich die Jusos nicht davon abhalten, an der Seite von mehreren tausend GewerkschaftlerInnen dabei zu sein, um der Regierung Merkel die rote Karte zu zeigen. Mit deutlichen Worten demonstrierten wir gegen die vorherrschende Klientelpolitik. Ob Verlängerung der Laufzeiten für die deutschen Atomdinosaurier, die Einführung der Kopfpauschale oder die unsägliche Mövenpick-Steuer – die schwarz-gelbe Bundesregierung lässt keine Gelegenheit aus, den Unternehmensbossen einen Gefallen zu tun.

Wir haben ein starkes Zeichen gesetzt und uns mit den Gewerkschaften solidarisiert. In der Westfalenhalle in Dortmund waren wir ein unübersehbarer Teil des Protestes und zugleich gern gesehene Gäste. In seiner Rede prangerte der Verdi-Vorsitzende Frank Bsirske die vorherrschende Politik an. Deutliche Worte und eine prägnante Gestik brachten die Halle zum Kochen und die Stimmung machte zugleich deutlich, wie viel Wut und Frustration sich mittlerweile aufgestaut hat.

Schon am Freitag waren wir bei den geplanten Nachtaktionen mit von der Partie. Gemeinsam ging es in die Kneipen, um die Menschen in Dortmund zu fragen, wie ein soziales Deutschland aussehen sollte! Die Gewerkschaftsjugenden organisierten zudem vielfältige Aktionen in der Dortmunder City. Knapp 1.400 junge Menschen versammelten sich schließlich auf dem Friedensplatz und bildeten gemeinsam das Wort “Zukunft”, bevor es zu den Westfalenhallen zurück ging. Die Chill-Out Party wurde denn auch gleich genutzt, um gemeinsam zu feiern und die eigenen Protestideen auszutauschen.

In den kommende Wochen gilt es nun auch vor Ort auf die soziale Schieflage in Deutschland hinzuweisen und den Protest der Menschen zu bündeln. Gemeinsam können wir die Regierung Merkel aus dem Amt fegen. Im Schulterschluss mit den Gewerkschaften können wir für ein sozial gerechtes und modernes Deutschland kämpfen!

for design