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for designPascal Geißler for designSa, 22.01.2011
Abgelegt in: Allgemein, Bildung

Jusos diskutieren mit Svenja Schulze – Kurzbericht vom Verbandswochenende I

Der erste Programmpunkt beim Verbandswochenende in Hattingen war direkt ein Highlight. Passend zur landespolitischen Lage war Svenja Schulze, Wissenschaftsministerin in NRW zu Gast.  Svenja gab einen kurzen Einblick in ihren Arbeitsalltag als Ministerin und Stand den Plenum Rede und Antwort in hochschulpolitischen Fragen.

Veith Lemmen und Svenja Schulze

Natürlich stand die Frage nach der Abschaffung der Studiengebühren und der notwendigen Kompensation der Gelder im Mittelpunkt. Svenja machte dabei deutlich, dass das Wintersemester 2011 das erste studiengebührenfreie Semester in NRW sein wird – und dass den Hochschulen gleichzeitig entsprechende Kompensationsmittel durch das Land zur Verfügung gestellt werden. Auch diese Mittel werden mit dem Ziel der Verbesserung von Studium und Lehre zweckgebunden sein und unter studentischer Beteiligung an den Hochschulen eingesetzt werden.

Auch wenn die Abschaffung der Studiengebühren ihr erstes und wichtigstes Projekt ist und bleibt, gibt es für Svenja noch mehr drängende Themen, die anzugehen sind.  Hochschulen müssen als Arbeitsplätze in den Fokus genommen und die Interessenvertretungs- und Mitbestimmungsstrukturen der MitarbeiterInnen und Hilfskräfte verbessert werden. Wenn es um die Frage einer demokratischen Hochschule geht, dürfen natürlich auch die Hochschulräte ihren aktuellen Status nicht beibehalten. Auch wenn die Position der Jusos und die von Svenja nicht deckungsgleich sind, werden wir diese Fragen zunächst gemeinsam angehen. Schließlich gab Svenja noch einen kurzen Ausblick auf die anstehenden und notwendigen Schritte einer Bologna-Reform, bei der die Durchlässigkeit der Studiengänge und die Mobilität gefördert und gestärkt werden müssen.

In allen angsprochenen Themenbereichen wurde eines deutlich: es muss darum gehen, die Betroffenen in den Prozess einzubinden. Dazu werden in den nächsten Monaten u.a. Online-Plattformen eingerichtet, Svenja wird verschiedene Gruppen und Akteure besuchen und ihre Anliegen vor Ort diskutieren und es werden zu verschiedenen Themen Kongresse und Konferenzen stattfinden, auf denen breit und öffentlich über die Vorschläge und Maßnahmen diskutiert werden kann.

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