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Brauchen wir eine MigrantInnenquote?
Diese Frage diskutierten am Di. Abend den 14.06 in Hamm rund 25 TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion des Ak Sozialstaat gerecht! zum Thema MigrantInnenquote. Auf Sigmar Gabriels Drängen hin, beschloss der SPD Parteivorstand Am 09. Mai eine Quote für MigrantInnen von 15 % in parteiinternen Gremien. Es wurde Zeit, dass sich auch die NRW Jusos mit diesem Beschluss auseinandersetzen. Als ReferentInnen konnten wir Thilo Scholle (kooptiertes Mitglied im Bundesvorstand), Dilek Erdogan (Mitglied im Vorstand der Jusos Hamm) und Ridvan Ciftci (Mitglied im Vorstand der Jusos Bielefeld) für die Diskussion gewinnen. Es wurden viele Argumente ausgetauscht. Einig war man sich darüber, dass der Zeitpunkt des Beschlusses mehr als ungünstig war: Sarrazin darf in der Partei bleiben, dafür bekommen die MigrantInnen eine Quote. Es würden jedoch auch Argumente für die Quote sprechen, meinen Dilek, Ridvan und einige aus dem Plenum. Thilo sprach sich deutlich gegen eine Quote aus und empfiehlt mildere Mittel, um die Beteiligung von MigrantInnen in der Partei zu steigern. Es war eine wirklich lebhafte und interessante Diskussion. Vielen Dank an die ReferentInnen, TeilnehmerInnen und die Jusos Hamm!
Auch die Lokalpresse aus Hamm hat berichtet: http://hammtv.hovg.de/Migrantenquote-in-der-SPD—Hammer-Jusos-diskutieren_00008188.html
Ich möchte euch noch einen Beitrag von Katharina Oerder auf ihrem Blog Rheinsalon empfehlen: http://rheinsalon.wordpress.com/2011/06/15/migratinnenquote-versus-frauenquote/


Fr, 17.06.2011
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