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for designNathalie Golla for designDo, 13.10.2011

Gleichstellung auf piratisch – Warum es keine Piratinnen gibt und Quoten notwendig beiben

In dieser Woche berichtet ein passenderweise piratenorangenes Nachrichtenmagazin über Frauenmangel und Quotenstreit in der Piratenpartei. Kurz dargestellt geht die Geschichte so: Die Piraten haben kaum Frauen in ihren Reihen (Wie wenige es genau sind, ist unklar, da die Piraten nicht zählen wollen). Ein Problem wollen führende Funktionäre (und auch die wenigen führenden Funktionärinnen) darin aber nicht erkennen. Weil nun ein Piraten-Mitglied Gleichstellungspolitik wollte, kam es in der Partei zu einer heftigen Auseinandersetzung um die Legitimität der bekannten gleichstellungspolitischen Instrumente, allen voran die Quote. Was in anderen Parteien (inzwischen sogar in der CSU!) üblich ist, lehnen die Piraten ab.

Die Begründung: Man verstehe sich als “Post-Gender”, das Geschlecht ist keine Kategorie, es zähle der Mensch als Individuum, deshalb existiere kein Frauenmangel und man brauche auch keine Gleichstellungspolitik. Damit habe man als einzige Partei ein modernes Verständnis von Emanzipation, fernab von Rollenbildern und Erwartungszwängen. Deshalb seien Quoten und andere gleichstellungspolitische Instrumente überflüssig, orientieren sie sich doch an Gender-Merkmalen, die man in der Piratenpartei überwunden zu haben glaubt.
Es stimmt: im Post-Gender Zeitalter brauchen wir keine Quoten. Ist das also der Grund, warum diese (außerhalb der Parteiorganisation etablierter Parteien) momentan nicht gerade attraktiv zu sein scheinen? Sind Quoten schlicht von der Post-Gender-Wirklichkeit eingeholt worden?

Die CDU setzt auf unternehmerische Selbstverpflichtungen, um die beschämend kleine Zahl von Frauen in Aufsichtsräten zu steigern, mit überschaubarem Erfolg. Die FDP bezeichnet Quoten in Unternehmen als Eingriff in die wirtschaftliche Freiheit. Eine ähnlich marginale Partei, “Die Frauen”, sieht Quoten gar nicht erst vor und ruft zum Kampf gegen alle Männer auf. Und – Zugegeben – auch bei uns im Juso-Verband sind Quoten auch schonmal weniger umstritten gewesen.

Was die Piraten mit “Post-Gender” beschreiben, ist ein Ziel, das im Prinzip alle Parteien verfolgen, die Emanzipation als Teil ihres Programms verstehen und dieses Ziel ist auch das Ziel von Jusos. Übrigens schon seit 1904!
Die Auseinandersetzung, die jetzt in der Piratenpartei entbrannt ist, verkennt aber, dass dieses Ziel bisher nicht erreicht werden konnte. Wenn eine der oben erwähnten Funktionärinnen die Existenz von Geschlechtern normativ ablehnt (bravo!), die sie begleitende Journalistin allerdings die Beschaffenheit ihres Outfits für erwähnenswert hält (“sehr feminin”), dann muss man sich zumindest mal wundern. Dass die Auseinandersetzung um Gleichstellung in dem zitierten Artikel als Krieg der programmierenden Zicken dargestellt wird, ist das dann spätestens der Anlass sich ernsthaft folgende Frage zu stellen: Sind vielleicht auch Piraten doch nicht so losgelöst von Geschlechterstereotypen wie sie es gerne wären?

Natürlich sind sie es nicht! Sie können es gar nicht sein, schließlich leben sie doch auch in deutschen Städten und Dörfern, gehen arbeiten, studieren oder zur Schule, schauen Fernsehen und treiben sich im Netz herum, erziehen Kinder, müssen ihre Wäsche machen und ihre Fenster putzen. Post-gender im Alltag? Pustekuchen!

Nach wie vor ist jeder Tag und jeder Ort durchsetzt von Geschlechterstereotypen und damit von Diskriminierung von Menschen (nicht nur von Frauen!). Diese Diskriminierung erfolgt nun mal anhand der Pole “männlich” und “weiblich”. Dies hinwegzuwischen mit der Begründung, der “Zeitgeist” habe doch längst für Gleichstellung gesorgt, verkennt nicht nur, dass die Realität noch lange nicht Post-Gender ist, sondern auch, dass so etwas wie ein emanzipativer Zeitgeist uns nicht einfach in den Schoß fällt, sondern erkämpft und verteidigt werden muss. Und mit einer Quote lässt sich dort kämpfen, wo diskriminiert wird.
Natürlich lässt sich über diese Strategie streiten, weil Quoten lästig sein können! Nicht aber, weil sie überflüssig wären! Mit Bequemlichkeit aber wurde noch nie etwas erkämpft. Sicherlich sind Quoten nicht der Weisheit letzter Schluss, im Prä-Post-Gender Zeitalter bleiben sie aber noch notwendig.

YoungSocialist kommentiert am Do 13.10.2011 15:21:

Die Piraten behaupten nicht, dass es nirgends Quoten braucht, sie behaupten, dass es bei ihnen keine Geschlechter oder Frauenquoten bedarf, da ihre Mitglieder Postgender seien und sich nicht um das Geschlecht eines Mitpiraten scheren. Auch aus diesem Grund wollen sie nicht das Geschlecht erfassen. Erfassen die Jusos die sexuelle Ausrichtung? Wohl kaum, für uns ist diese egal, obwohl homosexuelle doch in der Gesellschaft benachteiligt werden, haben wir keine Homosexuellenquote. Wir sind der Ansicht, dass das nicht notwendig ist, da zumindest bei uns, homosexuelle nicht benachteiligt werden.

Die Piraten haben so wenige weibliche Vorstandsmitglieder, weil sie so enig weibliche Mitglieder haben, aber das ist doch wohl logisch. Auch in Informatikstudiengängen, etc. findet man kaum Frauen. Dafür können die Piraten nix. Im übrigen wird bei den Piraten fast jede Frau gewählt, die sich für ein Amt zur Wahl stellt, Männer hingegen können davon nur träumen.

Und zuguter letzt: Der Bundesverband der Jusos als Jugendorganisation der SPD hat einen männlichen Vorsitzenden und auch die Stellvertreter sind nur zu 50% weiblich besetzt. Bei der Jugendorganisation der Piraten, den Jupis hingegen, ist die Vorsitzende, sowie ihre stellvertreterin weiblich. Die Jusos vergleichen sich also mit einer Partei, statt mit einer Jugendorganisation, weil sie im Vergleich zur Jugendorganisation der Piraten schlecht abschneiden würden…

Schauen wir uns hingegen unsere Mutterpartei SPD an: Derzeit wird diese von einer Troika aus Steinmeier, Steinbrück und Gabriel geführt. Die Generalsekretärin ist die einzige weibliche Person im SPD-Vorstand, die ab und zu in den Medien erwähnt wird. Die anderen hingegen nur, wenn das weibliche Pendant der Union vorher erwähnt wurde…

Nun also, liebe Jusos, was bringt eine Geschlechterquote oder gar Frauenquote überhaupt, wenn ihr trotz noch wesentlich mehr Frauen in der Partei, quasi keine Frau habt, die wirklich Mal etwas zu sagen hat? Nix, oder?

Also liebe Jusos, fangt Mal an, vor der eigenen Tür zu kehren, bevor ihr auf andere, die sich vor allen Dingen erst in den letzten 2-3 Jahren entwickelt haben, mit dem Finger zeigt, das steht euch nicht gut.

Mit sozialistischem Gruß
Yacine Ghoggal
YoungSocialist (bei Twitter)
Juso und SPD-Mitglied

YoungSocialist kommentiert am Do 13.10.2011 15:21:

Das ist ja wohl ein Scherz, da löscht ihr einfach meinen Kommentar anstatt dazu Stellung zu nehmen? Wollt ihr einen Shitstorm riskieren?

Noch einmal. Die Jusos vergleichen sich hier mit den Piraten. Die Piraten sind aber ne Partei, nicht nur eine Jugendorganisation. Die Vorsitzende sowie ihre Stellvertreterin sind bei den JuPis (Junge Piraten) beide weiblich. Bei den Jusos hingegen ist der Vorsitzende männlich und von den Stellvertretern sind nur 50% weiblich. Dafür brauchten die Jupis nicht einmal ne Frauenquote!

Schauen wir uns nun die Mutterparteien an, also die SPD. Die SPD wird in letzter Zeit fast ausschließlich von der Troika aus Gabriel, Steinmeier und Steinbrück geführt und repräsentiert. Die einzige Frau im Bunde, Andrea findet kaum Beachtung. Das alles, obwohl der Anteil der Frauen in der SPD so viel höher ist als bei den Piraten, denn da die Piraten noch jung sind und die Partei sich aus Informatikerkreisen gründete, ist es selbstverständlich, dass die Piraten zuerst einmal männlich geprägt sind, gebt ihnen noch einige Jahre.
Denn in der Realität wird fast jede Frau, die sich bei den Piraten zur Wahl stellt, auch tatsächlich gewählt, Männer können das nicht von sich behaupten…

Nun die Piraten sagen auch nicht, dass die Gesellschaft keine Frauenquote braucht, sie sagen, dass sie selber Postgender sind und sie selber keine Frauenquote brauchen und scheinbar scheint dies zumindest bei den Piraten und deren Jugendorganisation besser zuzutreffen, als bei SPD und Jusos.

Kehrt also erst einmal vor der eigenen Haustür, bevor ihr den praktisch erst 3 Jahre alten Piraten Vorwürfe macht, denn solange es keine weiblichen Kanzlerkandidaten und SPD-Chefs in der SPD gab, ist es wohl bei einer 140 jährigen Geschichte, ein mit Steinen im Glashauswerfen.

Mit sozialistischem Gruß
Yacine Ghoggal
YoungSocialist (bei Twitter)
SPD-Mitglied und Juso

Yvonne Hennig kommentiert am Do 13.10.2011 15:21:

Ich bin absolut gegen eine Quote!
Eine gesetzlich verankerte Quote würde uns um viele Jahre zurück werfen.
Wir wollen ein Unternehmen, das bestrebt ist ein wirtschaftliche effektives Unternehmen zu sein, zwingen einen bestimmten Prozentsatz Frauen in der Führungsebene zu beschäftigen?
Was bedeutet das, das er evtl besser qualifizierte Männer ablehnt, die schlechter ausgebildete Frau einstellt, Umsätze einbüsst nur um eine Quote zu erfüllen?
Nein, viel eher sollte man jedem Unternehmer freistellen so zu handeln, wie es für sein Unternehmen am besten es, egal ob das bedeutet eine Frau oder einen Mann einzustellen.
Zum anderen sollte man sich die Frage stellen, warum sind mehr Männer in der Führungsriege großer Unternehmen? Auch das ist leicht zu erklären.
Frauen entscheiden sich nach Ausbildung und den ersten Berufsjahren meist für Familie und Beruf, zudem fällt die Berufswahl von Frauen meist auf soziale Berufe.
Etwas zu ändern ist löblich, aber eine Quote ist der falsche Weg, vielmehr sollte die Möglichkeit geschaffen werden, das Familie und Beruf leichter zu vereinbaren sind, in dem man beispielsweise die Betreungssituationen in unserem Land verbessert.
Nehmen wir einmal mich als Beispiel, ich habe vor der Familiengründung in einer Führungsposition gearbeitet. Aber aus freien Stücken habe ich das der Familie zu liebe aufgegeben da beides gleichberechtigt miteinander nicht funktioniert hätte, ebend auf Grund fehlender Betreuungsmöglichkeit.
Und ich habe es sogar gern getan, weil sich im leben einer Frau, einfach irgendwann die Prioritäten ändern und z.B. eine Familie sprich Kinder im Vordergrund stehen. Das ist völlig natürlich, das gewaltsam zu ändern, würde nur die Diskriminierung verstärken.
Wenn meine Kinder selbstständiger sind und mich nicht mehr in dem maße brauchen wie bisher, dann werde auch ich wieder aktiver ins Berufsleben einsteigen….nur wann wird das sein???……………….aus Seiten der Kinder sogar Recht bald, wenn ich aber die Möglichkeiten der Betreuung abchecke, dann sieht es hier so aus, das ich Kindergartenplätze bis 13 Uhr habe, Hortplätze bis 13.30….Tagesmütter für Kinder über 3 zur Zeit gar nicht. Daran muss sich was ändern!
Zudem möchte ich, wenn ich mich um einen entsprechenden Job bewerbe, nicht auf Grund einer Quote eingestellt werden, sondern auf Grund meiner Qualifikation! Lieber lebe ich mit einer Absage, weil ein Mann bevorzugt wurde, als das ich, als Quotenfrau jahrelang immer wieder beweisen muss, das ich was kann!
FG Yvonne Hennig

Nathalie Golla kommentiert am Do 13.10.2011 15:21:

Liebe Yacine,
es geht hier nicht um einen Vergleich und um ein gegeneinander Aufzählen von Geschlechterverhältnissen in Funktionärspositionen. An keiner Stelle werden Jusos mit der piratischen Jugendorganisation oder der Piratenpartei verglichen. Und natürlich kann insbesondere die SPD echt nicht als leuchtendes Vorbild gelten, wenn es um die Beteiligung von Frauen in Vorständen geht. Da sind gar nicht so sehr die Spitzenebenen betroffen, wohl aber die Strukturen der Partei vor Ort.

Worum es mit mit dem Blogeintrag geht, ist die Frage, wie die Diskussion um Gleichstellung geführt wird. Dass die Piraten dem Thema zunächst mal Aufmerksamkeit verliehen haben, kann alle freuen, die sich für Gleichstellung einsetzen. Jedoch stelle ich in Frage, ob sich eine Partei wirklich als Post-Gednder bezeichnen kann. KeineR lebt allein im Parteizusammenhang, der ja bei den Piraten meinetwegen unheimlich aufgeklärt, emanzipiert aber niemals post-gender sein mag. JedeR ist irgendwie auch geprägt durch seine/ihre Erfahrungen des Alltags. Und die sind nunmal weit entfernt von post-Gender, was natürlich Auswirkungen auf das eigene Denken hat.
Ich glaube, dass eine solches Herangehen an Gleichstellungspolitik, wie es die Piraten zeigen, der Sache nicht dient. Für die Bedeutung von Gleichstellung muss man (leider) die meisten in erster Linie immer noch sensibilisieren. Ich erlebe jedenfalls nur selten, dass Leute sagen, die Diskriminierung an Hand des Geschlechts hat ihre Berechtigung. (Diesen Biologisten-Betonköpfen kann man eh nicht helfen.) Hier besteht also die unschlagbar wertvolle Chance, Menschen zu MitstreiterInnen in der Gleichstellungsfrage zu machen. Wenn aber eine post-Gender Strategie diese Chance vertut, auf real existierende geschlechterspezifische Diskriminierung hinzuweisen, dann ist das meiner Meinung nach ein wenig Erfolg versprechender Plan. Ich kritisiere also nicht die (Jung)Piraten, wohl aber ihr Programm.
MsG
Nathalie

YoungSocialist kommentiert am Do 13.10.2011 15:21:

Liebe Nathalie,

hast du schon einmal einen Beitrag darüber geschrieben, wie schlimm die Geschlechterverteilung in den Strukturen der SPD sind? Wieviele Bundes-, Landes-, Bezirks-, Kreis-, Fraktions-, und OV-Vorsitzende weiblich sind? Das Problem welches ich mit deinem Beitrag habe ist, nicht dass du ihn schreibst, sondern dass du ihn schreibst, bevor du auf die Fehler im eigenen Laden in ähnlicher Schärfe berichtet hast, die sogar mit Geschlechter-Quote schrecklich sind. Wenn ich sowas von Jusos auf einem Jusoblog lese, erwarte ich erst einmal oder zumindest im selbem Artikel eine kritische Auseinandersetzung mit den Problemen in der eigenen Partei, diese hast du, weil sie ja für die SPD schädlich wäre, unterlassen, dadurch wirkt es so, als würdest du die SPD aus jeder Kritik rausnehmen, nur die Piraten, die sind doof.

Auch nicht „die Piraten” haben diese Diskussion angestoßen, sondern Leena Simon, die Inkompetenz in Person, die wahrscheinlich die einzige Frau in der Piratenpartei ist, die jemals für ein Amt antrat und nicht gewählt wurde. Warum? Weil sie ihr eigenes Süppchen kochen will und die Piraten an einer Stelle spalten will, an der sich die Piraten nicht spalten lassen wollen, nämlich anhand der Geschlechter. Bei den Piraten sind alle Mailinglisten, außer das Holodeck öffentlich. Leena Simon wollte eine Liste ausschließlich für Frauen, in der Männer auch nicht mitlesen können. Für die Piraten bietet sowas Raum für Kungelei und ist ein Zeichen von Intransparenz und wurde abgelehnt. Aus ihrer Sicht braucht es im Internet keinen solchen Schutzraum für Frauen, denn man merkt nicht wer Frau oder Mann ist, es kommt beim Schriftverkehr nur auf den Inhalt an und nicht darauf, wer ihn schreibt.

Wenn wir irgendwann eine Gesellschaft wollen, in der Quoten nicht mehr notwendig zu sein scheinen, dann muss die Gesellschaft keinen Unterschied mehr bei der Behandlung von Frauen und Männern machen. Diese Unterschiede müssen für den Menschen kleiner sein, als die Unterschiede, durch die sich ein Individuum prägt. Die Gesellschaft muss einem neuen Menschen ohne Vorurteile begegnen können, weil die Gesellschaft lernen muss, dass Frau und Mann vom Individuum so verschieden sein können, dass die Grenze zwischen Frau und Mann fließend, ja charakterlich geradezu nicht mehr unterscheidbar ist.

Die Piraten wagen, so wie sie es aus dem Internet gewöhnt sind, wo man oft Nicks verwendet, aus denen sich das Geschlecht nicht erschließen oder falsch deuten lässt, wodurch sie alle gleich behandeln müssen, einen Versuch. Sie wagen auszuprobieren, ob zumindest sie, die die Kommunikation im Internet führen, nicht vielleicht weiter sind als ein Großteil der Gesellschaft. Sie wagen es zu behaupten, Frauen können bei ihnen genauso Ämter ausfüllen wie Männer und werden auch gewählt wenn sie besser qualifiziert sind. Wie wir dauernd bewiesen bekommen, werden Frauen, obwohl es keine Geschlechter- oder Frauenquote gibt, dennoch fast immer alle gewählt. Ich würde mich freuen, wenn dieses Experiment weiterhin so erfolgreich ist, ich würde mich freuen wenn die Piraten beweisen, dass Teile der Gesellschaft schon so weit sind und keine Quote brauchen. Ich werde mir dieses Experiment weiterhin anschauen und mich über jede gewählte Frau freuen und ich bin froh, dass die Piraten nicht so fantasielos sind, wie manch andere, sondern auch Mal andere Wege ausprobieren. Wenn eine fehlende Quote für die Piraten zum Problem wird, dann werden sie es schon merken, derzeit scheint mir dies aber nicht der Fall zu sein. Und so wie Frauen auch Männer repräsentieren können, sonst würden diese großen Teile der Piraten die männlich sind, keine Frauen wählen, so müssen die überwiegend männlichen Piraten in den Vorständen versuchen, auch Frauen zu repräsentieren, die ja auch zu ihren Wählern gehören.

Schauen wir Mal und stellen lieber in Frage, warum die Quote bei der SPD nicht funktioniert, welche Mittel uns noch zur Verfügung stehen…

Mit sozialistischem Gruß
YoungSocialist
Yacine Ghoggal

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