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for designMarcel Wenzel for designSo, 13.11.2011
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NRW steht hinter Sascha Vogt!

Ende November findet der Bundeskongress der Jusos in Lübeck statt. Inhaltlich geht es um das Arbeitsprogramm, also darum, wie und mit welcher Schwerpunktsetzung die Jusos in den nächsten zwei Jahren arbeiten wollen. Auch die Diskussion um die Parteireform ist für uns sehr wichtig, da wir mit die Ersten waren, die sich für eine Erneuerung der Partei(-strukturen) ausgesprochen haben.

Es geht auf diesem Kongress aber auch um das Personal für die nächsten zwei Jahre. Und die Diskussionen um das Personalangebot sind natürlich auch immer eine sehr interessante…

Doch durch die Ankündigung eines Genossen aus Baden-Württemberg gegen Sascha Vogt als Bundesvorsitzender kandidieren zu wollen wird der Bundeskongress von dieser Personaldebatte überschattet. Das Problem bei dieser Kandidatur ist nicht, dass hier jemand versucht den Verband mit einem weiteren Angebot, einer Personalalternative und vielleicht neuen Ideen zu beleben. Das Problem ist viel mehr, dass er es ohne Programm versucht! Ob die Kritik, die von dem Kandidaten aus BaWü geäußert wird richtig ist oder nicht, muss vielleicht jeder selbst entscheiden. Wenn man das aber so empfindet, dann gibt es Möglichkeiten sich einzubringen und diese Kritik zu äußern. Wenn man die Kritik ernst meint, dann bringt man sich in die Debatte um das Arbeitsprogramm ein Was aber nicht geht, ist sich hinzustellen und nur Kritik zu äußern ohne, dass ein anderes Konzept vorgelegt wird! Mit so einer dämlichen Aktion wird nur von anderen (wichtigen) Dingen rund um den Bundeskongress abgelenkt!

Nordrhein-Westfalen hat Sascha Vogt nominiert und steht hinter dieser Kandidatur!

Daniel Kolle kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Lieber Marcel,

es wird nicht überraschen, das Teile deiner Kritik als unsachlich abzulehnen sind. Zunächst ist festzuhalten, dass du offensichtlich nicht in Erfahrung gebracht hast, dass Frederic Striegler sehr wohl mit einem eigenen Profil in die Kandidatur um den Bundesvorsitz der Jusos geht. Nachlesen kannst du das auf http://www.frederic-striegler.de/. Selbstverständlich bietet man zudem mit einer weiteren Kandidatur auch eine personelle Alternative an! Das ist bereits eine Frage der Logik. Warum sollte es falsch sein einen Kandidaten aufzustellen, der nicht nur inhaltlich, sondern auch personell Kritik an der Ausrichtung des Verbandes hat. Gerade beides kombiniert ist doch erst stimmig! Demokratie ist sicher nicht dämlich und fokussiert den Blick auf exakt das, was wichtig ist und Frederic und uns am Herzen liegt. Die Zukunft unseres Verbandes!

Deswegen sei erwähnt, dass sicher nicht ganz Nordrhein-Westfalen hinter der Kandidatur steht und stehen wird, den nominiert haben Delegierte der Landeskonferenz. Hättest du alle Jusos in NRW gefragt, wäre das Bild sicherlich differenzierten und (zum Glück) auch pluralistischer!

Beste Grüße
Daniel

Nikolai Dahlmanns kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Lieber Marcel,

immer wieder interessant zu sehen, wie nervös GenossInnen werden, wenn sich in der SPD und vor allem bei den Jusos etwas vollzieht, das man als tatsächliche Wahl bezeichnen kann. Klar: Gegenkandidaturen auf der Bundesebene und dann auch noch für das höchste Amt haben die Regelmäßigkeit einer Sonnenfinsternis. Da schreckt man auf und fragt sich, ob das in einem pluralistischen und demokratischen Verband denn überhaupt sein kann. Sei Dir sicher: Es kann.

Nun wirst Du mir sicher entgegenhalten, das sei doch gar nicht Dein Punkt gewesen, Dir geht es doch nur um die Inhalte (“Die Inhalte!”) und da sei Sascha Vogt einfach die bessere Alternative. So viel Naivität darfst du nicht erwarten. Wofür Frederic steht ist klar und daraus folgt auch die Kritik, die er am derzeitigen Vorsitzenden übt. Insoweit nehme ich Bezug auf Daniels Kommentar, dem in diesem Punkt nichts hinzuzufügen ist.
Aber ich hätte da eine Anregung, um jegliche Zweifel an Freddys Profil (“Die Inhalte!”) aus dem Weg zu räumen: Das Bundesbüro kann ihm ja anbieten, Reisekosten in Landesverbände zu erstatten, die sich gerne anhören wollen, was er bei den Jusos verändern möchte (“Die Inhalte!”). Als Vorstandsmitglied eines einflussreichen Landesverbands setze ich auf dich!

Viele Grüße,
Nikolai

Tim Odendahl kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Lieber Marcel,

“Landeskonferenz nominiert Sascha Vogt” wäre ein passenderer Titel für deinen Beitrag gewesen. Wie Daniel sehe ich nämlich keine breite Zustimmung für Sascha im Landesverband! Ein Bundesvorsitzender, der so fern der Basis ist, kann nicht viele GenossInnen hinter sich versammelt haben.

Frederics Recht sich legitimen und demokratischen Wahlen zu stellen, als “dämliche Aktion” zu bezeichnen ist ein erschreckender Vorgang für jemanden der im Landesvorstand der NRWJusos sitzt. Ich hoffe es, dass die Demokratinnen und Demokraten im Landesvorstand in der Mehrheit sind und deine Meinung eine Einzelmeinung ist. Ich könnte erneut den Link zu Frederics Positionen teilen, doch ich schätze, einmal sollte es genügen.

Woher weißt du eig. dass sich der Genosse aus BaWü nicht in die Debatte einschalten wird? Hast du mit ihm gesprochen? Wenn ja, dann hättest du auch von der Existenz seiner Website gehört!

Gruß,
Tim

Iliana Beneke kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Hallöchen,

ich finde es ein bisschen frech von Dir zu behaupten, Frederic trete ohne Programm an. Es ist genau anders herum. Er kommt mit einem weiteren Angebot, vor allem einer Personalalternative und mit Sicherheit auch vielen neuen Ideen.

Ich begrüße diese Wahlmöglichkeit. Was ist eine Wahl ohne Auswahl?! Und mit Frederic gewinnen wir eine richtig gute Alternative zu dem bisherigen trott unseres Bundesvorsitzenden.

Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle, dass ich aus Frederics Bewerbung vor allem einen verdammt wichtigen Schluss ziehen konnte – Ich fühle mich als junge Arbeitnehmerin ohne akademischen Abschluss, als einfache Bürokauffrau, zum ersten Mal mitgenommen. Ich bin da mit Kritik ganz vorne mit dabei, aber er hat es geschafft, glaubhaft rüber zu bringen, dass ihm junge Arbeitnehmer und Azubis und deren Probleme am Herzen liegen, alleine schon durch seine tägliche Arbeit. Ich glaube jemand, der nah an dieser Thematik dran ist, wird unserem Verband verdammt gut tun. Wir haben es bitter nötig! Jusos öffnen und alle mitnehmen in der Theorie schnell gesagt, alle mitnehmen auf oft zu hohem akademischen Niveau schwer umsetzbar. Ich spreche da, wie gesagt, aus Erfahrung.

Ich traue es Frederic zu, das zu schaffen und genau aus diesem und vielen weiteren guten Gründen sind noch lange nicht alle in NRW für Sascha, sondern für diese Alternative und für einen Wechsel im Umgang mit uns, nach innen und nach außen. Daniel hat es ganz richtig gesagt, die Delegierten haben abgestimmt, aber wir haben in NRW nicht nur Delegierte und immer noch Menschen mit eigenen Meinungen und Ideen, auch wenn diese sich nicht immer mit Lako-Beschlüssen decken. Das ist gut so und sollte sich bitte niemals ändern.

Ich finde es schade, dass manche das scheinbar schlecht akzeptieren können.

Ich freue mich den BuKo zu verfolgen und drücke Frederic dabei die Daumen!

Grüße,
iliana

Fabian Stangier kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Lieber Marcel,

ich finde deine Position sehr erschreckend! Seit wann ist es in einer Demokratie “dämlich” sich wählen zu lassen und gegen jemanden zu kandidieren? Ist das nicht das Grundprinzip in einer Demokratie.
Setzen sich die Jusos nicht genau dafür ein oder haben wir bereits das Wählen überwunden, gemäß der Meinung der PARTEI “Inhalte überwinden”?

Dieser Eintrag hier zeigt ganz eindeutig, wie schwach man die Unterstützung für Sascha beurteilt. Ich halte es für eine Unverschämtheit und Frechheit einen Beitrag zu veröffentlichen, der besagt, dass NRW hinter Sascha Vogt steht! Ich bin seit Jahr und Tag NRWler und stehe nicht hinter Sascha!
Dieser Beschluss ist gefasst worden, als es noch keinen Gegenkandidat zu Sascha gab!

Der richtige Weg ist nun, die Delegierten von dem Votum zu befreien, denn alle von ihnen haben einen Kopf und sollen diesen auch gebrauchen. Macht den Weg frei für offene und ehrliche Wahlen! Oder haltet demnächst auch den Mund, wenn es in der SPD wieder um die Vorstandsposten geklüngelt wird. Denn anscheinend sind wir nicht besser!

Gruß
Fabian

Michaél Ostermeijer kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Ich wünsche beiden Kontrahenten viel Erfolg bei der Wahl zum Bundesvorsitzenden.

Liebe Grüße
Michaél Ostermeijer

Th’O kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Lieber Marcel,
vielleicht ist es in deinem Unterbezirk ja so – aber mehrere Kandidaturen “überschatten” niemals einen Wahlbundeskongress, schließlich sind wir nicht in Minsk, Peking oder Moskau.
Besonders ärgert mich dein Verweis, dass man sich an so vielen Stellen im Bundesverband konstruktiv einbringen könne. Das ist glatt gelogen, an zwei Stellen möchte ich dies verdeutlichen:
- für eine Debatte auch Juso-Strukturen anzugehen, war der Landesvorstand, dem du auch angehörst auf dem betreffenden Verbandswochenende in Neuss nicht bereit, im Gegenteil. Die Diskussion wurde verweigert.
- Beim Bundesverband sieht es nicht besser aus. Weder der Bundesvorstand in Gänze, noch der große Vorsitzende waren bereit in irgendeiner Weise in den Dialog mit den Unterbezirken bezüglich dieses grausigen Steuerkonzeptes zu treten. Er war aus falschem Stolz nichtmals in der Lage, einfach handwerkliche Fehler zu korrigieren. Selbst auf dem betreffenden Workshop in Berlin im Rahmen des Jubel-Trubel-Heiterkeit-Kongresses Links2011 war an einer inhaltlichen Diskussion nicht zu denken, da eine Debatte von vornehrein nicht vorgesehen war.
Die einzige Möglichkeit sich “einzubringen”, wie du ansprichst, ist leider nur in den Kommentarfunktionen des Blogs möglich. Schade auch in dem Zusammenhang, dass das große Forum zur online-Diskussion der Buko anträge vor Veröffentlichung des Antragsbuches geschlossen wurde.

Florian Bennewitz kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Das ein Mitglied des Landesvorstandes der NRWJusos allen Ernstes solche Sätze schreibt:

“Doch durch die Ankündigung eines Genossen aus Baden-Württemberg gegen Sascha Vogt als Bundesvorsitzender kandidieren zu wollen wird der Bundeskongress von dieser Personaldebatte überschattet.”

zeigt für mich ein eindeutig ablehnungswürdiges Demokratieverständnis. Von einer Kampfkandidatur wird doch bitte kein Bundeskongress überschattet, auch wenn man sicher an beiden Kandidaten Kritikpunkte finden kann. Insofern würde ich mir hier eine ganz deutliche Klarstellung des Autors wünschen.

Sebastian kommentiert am So 13.11.2011 14:08:

Lieber Marcel,

bitte informier dich doch in Zukunft über einen Kandidaten bevor du über ihn schreibst.

Im übrigen kann ich mich meinen VorredernerInnen nur anschließen. Auch ich halte das Demokratieverstädnis, dass du hier an den Tag legst für unangemessen und mit unseren Grundwerten unvereinbar.

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