Archiv für Februar, 2012
Ich hab in den letzten Wochen angefangen noch stärker als sonst über die Politik der Zukunft nachzudenken. Was groß klingt ist erstmal nur eine Frage, deren Beantwortung wohl nicht einfach fallen wird. Es geht darum in Betrachtung der aktuellen und vergangenen PolitikerInnengenerationen auszuloten ob und in welchem Zusammenhang Politik zukünftig gestalten kann und muss. weiter…
Bisher wurde die Finanzierung der Hochschulen durch Studiengebühren und öffentliche Mittel (Finanzierung durch das Land und den Bund) gewährleistet. Die Einführung der Studiengebühren hatte zur Folge, dass Hochschulen Gelder zur Verbesserung der Lehre erhielten, über deren Verwendung sie selber entscheiden konnten.
Die Studiengebühren führten zu Ungerechtigkeiten, da sie unter anderem dafür verantwortlich waren, dass es Studierenden, deren Familien ein geringeres Einkommen hatten, schwerer fiel ihr Studium zu finanzieren. Bildung ist Menschenrecht und keine Ware!
Diese Problematik hat die NRWSPD erkannt und mit der Regierungsübernahme die Studiengebühren abgeschafft. Stattdessen fließen mindestens 249 Millionen Euro an Kompensationszahlungen an die Hochschulen, die aus den Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen bestritten werden. Diese Mittel sollen als Ersatz für die Studiengebühren in die Verbesserung der Lehre investiert werden. weiter…
Ist Integration nicht dann erreicht, wenn wir alle in unserer Gesellschaft freundschaftlich miteinander umgehen, egal woher wir kommen oder wohin wir gehen? Das wir uns alle gegenseitig respektieren, das ist auch Teil einer Freundschaft.
Der Integrationsbegriff und ich, wir werden keine Freunde. So sehr ich mir auch Mühe gebe. Sicher, er ist gesellschaftlich anerkannt und wird von allen verstanden und gleich genutzt. Hmm…vielleicht auch nicht. Die einen Verstehen darunter so etwas wie die Anpassung an eine ominöse deutsche Leitkultur, wieder andere ein völlige Aufgabe der eigenen Persönlichkeit und ein „Deutscher-Sein“ als der deutscheste Deutsche.
Den Film willst du sehen – doch bezahlen willst du nicht? Kein Problem! Heutzutage machte es auch ohne große Netzkenntnisse kaum Umstände, sich content, also Medieninhalte, zu beschaffen, ohne diese bezahlen zu müssen. Unterschiedliche Modelle von Tauschbörsen und Streamingdiensten machen es möglich, an die neuesten Blockbuster oder Hits heranzukommen. Dass dies eine Verletzung des Rechtes von Urheberinnen und Urhebern des content ist, ist vielen NetznutzerInnen egal. Stattdessen haben sich die Begriffe “Copyright” und “Raubkopie” zu Kampfvokabeln entwickelt. Die Seite der NutzerInnen sieht sich zu unrecht kriminalisiert, die Seite der RechteinhaberInnen fühlt sich um ihren Ertrag gebracht.


Mo, 27.02.2012
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