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	<title>NRW Jusos - Blog &#187; Integration</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Integration &#8211; Eine Freundschaft fürs Leben?</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 12:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Hammer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Antidiskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Diversität]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist Integration nicht dann erreicht, wenn wir alle in unserer Gesellschaft freundschaftlich miteinander umgehen, egal woher wir kommen oder wohin wir gehen? Das wir uns alle gegenseitig respektieren, das ist auch Teil einer Freundschaft. Der Integrationsbegriff und ich, wir werden keine Freunde. So sehr ich mir auch Mühe gebe. Sicher, er ist gesellschaftlich anerkannt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist Integration nicht dann erreicht, wenn wir alle in unserer Gesellschaft freundschaftlich miteinander umgehen, egal woher wir kommen oder wohin wir gehen? Das wir uns alle gegenseitig respektieren, das ist auch Teil einer Freundschaft.</p>
<p>Der Integrationsbegriff und ich, wir werden keine Freunde.  So sehr ich mir auch Mühe gebe. Sicher, er ist gesellschaftlich anerkannt und wird von allen verstanden und gleich genutzt. Hmm&#8230;vielleicht auch nicht. Die einen Verstehen darunter so etwas wie die Anpassung an eine ominöse deutsche Leitkultur, wieder andere ein völlige Aufgabe der eigenen Persönlichkeit und ein „Deutscher-Sein“ als der deutscheste Deutsche.</p>
<p><span id="more-3463"></span></p>
<p>Aber Integration, was heißt das eigentlich wirklich? Integration bedeutet, dass es eine Gruppe gibt, die ausgeschlossen ist, eine Gruppe die nicht zur Gesellschaft gehört und nachträglich eingefügt werden muss und dann zu einer Masse wird. Aber ist es das was ich für unsere Gesellschaft möchte? Möchte ich davon ausgehen, dass Migrantinnen und Migranten eigentlich nicht Teil dieser Gesellschaft sind und sich später unter Aufgabe der eigenen Identität assimilieren sollen? Gehe ich davon aus, dass sowohl die Mehrheits- als auch die Minderheitsgesellschaft einen homogene Gruppe sind? Das ist nicht meine Auffassung von gesellschaftlicher Teilhabe.</p>
<p>Wir Jusos sollten Integrationsbemühungen nicht begreifen als etwas, was mit Ethnienzugehörigkeit verbunden ist. Muss jemand der in Deutschland geboren wurde, aber Eltern mit anderer Abstammung hat sich integrieren?</p>
<p>Wir brauchen einen ganzheitlichen Begriff für Integration, einen für die gesamte Gesellschaft. Wir brauchen soziale Integration für ein gutes Zusammenleben, Pluralität anerkennend, aber auch Gemeinsamkeiten. Interkulturalität ist ein gutes Beispiel. Wir haben in Deutschland nicht nur Multikultur, in der viele Kulturen nebeneinander leben, oder eine Monokultur. Es gibt auch die interkulturellen Dinge. Dinge die in beiden „Kulturen“ nicht Zuhause sind, sondern der Punkt an dem aus beiden Kulturen etwas Neues entsteht.<br />
Dies braucht aber gute Voraussetzungen – Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe.</p>
<p>Nun, offensichtlich ist der Integrationsbegriff nicht treffend, aber welcher Begriff kann denn für etwas herhalten, was eigentlich selbstverständlich sein sollte?<br />
Im wissenschaftlichen Diskurs spielt derzeit der Begriff der Diversität („Diversity“) eine Rolle. Diversität teilt nicht in die Gruppen auf und „integriert“, sondern beschreibt positiv einen Gesellschaftszustand. Es gibt nicht nur eine Migrationsgruppe oder verschiedene Milieus, es gibt vielfältige Identitäten bei allen Menschen. Ein Mensch ist Migrant, ein Mensch ist aber auch Deutscher, wenn er einen deutschen Pass hat, er ist aber auch Stahlarbeiter oder Lehrer, er ist Vater oder Mutter, er ist vielleicht Christ oder Moslem oder Agnostiker – ein Mensch bewegt sich in vielen Milieus. Manchmal wechselt er sie sogar. Identitäten sind vielfältig, dies ist bei der Debatte zu bedenken.</p>
<p>Integration und ich werden keine Freunde mehr, der Begriff der Diversität und ich aber auch nicht.<br />
Meine gesellschaftliche Vorstellung ist erreicht, wenn solche Debatten überflüssig werden. Ein Mensch ist ein Individuum, ein Mensch ist ein Mensch.</p>
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		<title>Gemeinsam statt getrennt!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 20:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Juso-SchuelerInnengruppe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[NRW]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 21.12 wurde im Landtag die schrittweise Einführung eines muslimischen Religionsunterrichts in NRW beschlossen. Ein Argument war der große Anteil an muslimischen SchülerInnen in NRW, die momentan in Förderkursen unterrichtet werden, während die anderen  am christlichen Religionsunterricht teilnehmen. Doch wie ist diese Einführung zu bewerten? Es ist wichtig, dass die muslimischen MitschülerInnen und auch alle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.12 wurde im Landtag die schrittweise Einführung eines muslimischen Religionsunterrichts in NRW beschlossen. Ein Argument war der große Anteil an muslimischen SchülerInnen in NRW, die momentan in Förderkursen unterrichtet werden, während die anderen  am christlichen Religionsunterricht teilnehmen. Doch wie ist diese Einführung zu bewerten?</p>
<p>Es ist wichtig, dass die muslimischen MitschülerInnen und auch alle anderen „Nicht-Christen“ eine Möglichkeit bekommen im Rahmen von Schule über ihre Religion zu diskutieren. Eine weitere Differenzierung des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts ist aber der komplizierter Weg und nicht die einzige Möglichkeit dieses Problem zu lösen. <span id="more-3435"></span></p>
<p>Die Einführung eines muslimischen Religionsunterrichts führt nach wie vor zu einer Ausgrenzung Andersgläubiger und schafft Ungleichheit, denn für andere Glaubensrichtungen, wie das Judentum oder den Hinduismus, gibt es kein eigenes Unterrichtsfach. Konfessionsgebundener Religionsunterricht stellt demnach immer eine Diskriminierung dar, denn für alle Glaubensrichtungen in den Schulen ein eigenes Fach anzubieten ist kaum möglich. Des Weiteren fördert die Einführung des muslimischen Religionsunterrichts das Unverständnis für andere Religionen, da durch konfessionsgebundenen Religionsunterricht der Austausch mit Andersgläubigen in Rahmen des Schulunterrichts gehemmt wird. Nur wenn man sich  mit anderen Religionen auskennt und mit Andersgläubigen diskutiert entwickelt man ein vielschichtiges Verständnis für andere Glaubensrichtungen.</p>
<p>Die bessere und nachhaltigere Lösung wäre demnach die Einführung eines konfessionsübergreifenden Fachs, in dem  über verschiedene Religionen (also auch die eigene), Ethik, Werte und Normen, sowie Philosophie diskutiert wird, auch bekannt unter dem Titel „Ethikunterricht“. Ein flächendeckender Ethikunterricht bietet deutlich mehr Vorteile, als eine weitere konfessionsgebundene Differenzierung des Religionsunterrichts. Er schafft einen Raum in dem die zumeist durch Religion verschiedenen Moralanschauungen diskutiert werden können. Er baut durch die gemeinsame Diskussion Vorurteile ab und fördert damit das Miteinander in unserer Gesellschaft. Zu guter letzt schafft er das, was kein Religionsunterricht, welcher von den Religionsgemeinschaften mit ausgestaltet wird, jemals schaffen könnte: Er bietet die Möglichkeit einer grundsätzlichen Hinterfragung von Religion und Glaube.</p>
<p>Schade, dass der Landtag sich nicht für Ethikunterricht entschieden hat und eine weitere Trennung nach Religionen im Schulalltag fördert.</p>
<p>Beatrice van Berk</p>
<p>für die Juso-SchülerInnengruppe NRW</p>
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		<title>Kein Zögern beim Abschiebestopp</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 17:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veith Lemmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheitsrechte]]></category>
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		<description><![CDATA[Ohne Frage: Eine progressive Flüchtlingspolitik muss Abschiebungen insgesamt in Frage stellen, nach dem Motto &#8220;Kein Mensch ist illegal&#8221; und das ist auch die Position der Jusos, die wir regelmäßig untermauern. Dennoch stellt sich die Frage, ob man dieses große Ziel vor Augen dennoch auch eine Politik der kleinen Schritte zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Frage: Eine progressive Flüchtlingspolitik muss Abschiebungen insgesamt in Frage stellen, nach dem Motto &#8220;Kein Mensch ist illegal&#8221; und das ist auch die Position der Jusos, die wir regelmäßig untermauern. Dennoch stellt sich die Frage, ob man dieses große Ziel vor Augen dennoch auch eine Politik der kleinen Schritte zur Verbesserung der Situation von Flüchtlingen verfolgt.<span id="more-3428"></span></p>
<p>Die Meinung der NRW Jusos lautet im Bezug darauf auf verschiedenen Feldern oft etwas ist besser als nichts. Natürlich ist an einigen Stellen auch Fundamentalopposition beziehungsweise das unabrückbare Streben nach dem großen Ganzen notwendig. Doch wenn sich die Frage stellt, ob man versucht die konkrete Lebenssituation von einigen Roma, Ashkali und ÄgypterInnen dadurch kurzfristig zu verbessern, indem man sie nicht im Winter in den Kosovo abschiebt, so muss die Antwort lauten: Ja, keine Abschiebung!</p>
<p>Dementsprechend haben sich die NRW Jusos für einen so genannten Wintererlass eingesetzt, der verbietet bis zum April entsprechende Abschiebungen vorzunehmen, also ein Winterabschiebestopp. Im letzten Winter war dies möglich, die rot-grüne Landesregierung in Form von Innenminister Jäger und unter großem Applaus der Landtagsfraktion, brachte einen entsprechenden Erlass auf den Weg.</p>
<p>Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder für einen Wintererlass eingesetzt, letztlich erfolgreich. Doch der Weg dahin war steinig. Nachdem der Innenminister sich mit Flüchtlingsverbänden und den Kirchen zu einer Beratung getroffen hatte, erklärte er es werde keinen Erlass geben. Die entsprechenden Organisationen und auch die Jusos liefen Sturm. Letztlich erklärte dann Ralf Jäger im Landtag er werde dafür sorgen, dass im Winter nicht abgeschoben wird &#8211; besser spät als nie.</p>
<p>Fairerweise muss man indes anerkennen, dass er bei seiner Rede sehr deutlich machte, dass aufgrund der historischen Verantwortung der Roma gegenüber und aus anderen Gründen gar keine Abschiebungen in dieser Form vorgenommen werden sollten, dass die Bundesregierung aber anders handelt. Er appellierte richtigerweise dieses Handeln zu ändern, sehr richtig.</p>
<p>Dennoch und gerade deshalb wird im nächsten Jahr der Kampf gegen Abschiebungen weitergehen müssen. Hoffentlich gemeinsam mit der NRWSPD.</p>
<p>P.S.: Und wenn ich mir noch etwas zu Weihnachten wünschen darf: Bitte mehr auf die Freiheits- und BürgerInnenrechte achten in Zukunft. Wintererlass, kein Gesinnungstest, keine VDS, anonymisierte Polizeikennzeichnung. Man wird ja noch träumen dürfen&#8230;</p>
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		<title>IUSY: C wie Zusammenhalt!</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 08:21:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veith Lemmen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach den grausamen, niederträchtigen und unbegreiflichen Ereignissen in Norwegen hält der Schock darüber weiter an. Doch die Entschlossenheit und der Mut weiter für unsere Ziele zu kämpfen ist größer, als je zuvor. Dazu trägt auch das IUSY-Festival in Österreich bei. Die Überlegung &#8220;jetzt erst Recht&#8221; zu fahren, statt die Fahrt abzusagen scheint sich als richtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den grausamen, niederträchtigen und unbegreiflichen Ereignissen in Norwegen hält der Schock darüber weiter an. Doch die Entschlossenheit und der Mut weiter für unsere Ziele zu kämpfen ist größer, als je zuvor. Dazu trägt auch das IUSY-Festival in Österreich bei. Die Überlegung &#8220;jetzt erst Recht&#8221; zu fahren, statt die Fahrt abzusagen scheint sich als richtig zu erweisen. Die Solidarität und der Zusammenhalt im Camp am Attersee sind unbeschreiblich!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3197" href="http://blog.nrwjusos.de/2011/07/iusy-c-wie-zusammenhalt/we-miss-you/"><img class="aligncenter size-large wp-image-3197" title="We miss you" src="http://blog.nrwjusos.de/wp-content/uploads/2011/07/We-miss-you-481x320.jpg" alt="" width="481" height="320" /></a></p>
<p><span id="more-3196"></span>Es fing schon in Dortmund an. Solidarisch und bewegend fand dort vor der Abfahrt der NRW-IUSY-Delegation am letzten Sonntag eine Gedenkveranstaltung statt (<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Jusos-gedenken-der-Opfer-von-Oslo;art930,1356370">Zeitungsartikel</a>), gemeinsam mit den Falken, die die Anregung gaben.</p>
<p>Dann ging es los, eine Nachtfahrt zum Attersee. Trauer und Unverständnis über die Tat mischten sich mit Spannung auf die Diskussion mit Genossinnen und Genossen aus aller Welt. Schon kurz vor dem Camp wurde mir persönlich dann klar, dass wir alle diesen Besuch des IUSY für unsere Zuversicht brauchen würden. Wir fuhren einfach nur an einem anderen Bus vorbei, darin französische SozialistInnen. Zum Gruß hoben beide Delegationen die Faust in die Luft. Ein Sinnbild, dass mich tief erfüllte. Wir sind hier, wir sind zusammen, wir lassen uns nicht unterkriegen.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3199" href="http://blog.nrwjusos.de/2011/07/iusy-c-wie-zusammenhalt/5977560898_dab9481946_o/"><img class="aligncenter size-large wp-image-3199" title="5977560898_dab9481946_o" src="http://blog.nrwjusos.de/wp-content/uploads/2011/07/5977560898_dab9481946_o-481x320.jpg" alt="" width="481" height="320" /></a></p>
<p>Dann die stimmungsvolle Eröffnung, die zu einer pietätvollen Trauerfeier gewandelt wurde. Zu Bella Ciao wurde ein Meer von Kerzen im Gedenken an die Opfer in Norwegen entzündet. Es waren so viele Kerzen, dass sie es vermochten in ihrer Gesamtheit die Nacht zu erleuchten und die nahegelegenen Berge in eine Rauchwolke zu hüllen. Schließlich brachte die Internationale, gesungen gemeinsam gleichzeitig in allen Sprachen die Solidarität vollends zum Ausdruck.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3200" href="http://blog.nrwjusos.de/2011/07/iusy-c-wie-zusammenhalt/5980482907_280edc4a3f_o/"><img class="aligncenter size-large wp-image-3200" title="5980482907_280edc4a3f_o" src="http://blog.nrwjusos.de/wp-content/uploads/2011/07/5980482907_280edc4a3f_o-481x320.jpg" alt="" width="481" height="320" /></a></p>
<p>Die folgenden Tage waren mutmachend. Gemeinsame Workshops, Diskussionen, Treffen mit anderen Delegationen, Einzelgespräche und auch mal ein Sprung in den See und ein gemütliches Zusammensein. Leider wurde die gemeinsame Aufarbeitung von den tragischen Ereignissen, aber auch die Weiterarbeit an wichtigen Themen und Werten immer wieder unterbrochen von der massiven Anwesenheit der Medien. Natürlich ist das Interesse am Camp in gewisser Weise nachvollziehbar, aber zwischenzeitlich war es doch recht schwer zu ertragen, dass die Delegation dauernd abgefilmt wurde. Natürlich ist es sehr wichtig, die Entscheidung sich nicht unterkriegen zu lassen <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Norwegen-Attentat-ueberschattet-Sommercamp-von-internationalen-Jungsozialisten-in-Oesterreich-id4906469.html">auch</a> <a href="http://www.taz.de/Juso-Camp-in-sterreich/!75283/">öffentlich</a> zu vertreten. Doch insgesamt wurde es im Camp erst am Mittwoch langsam wieder ruhiger, was alle sichtlich entspannte.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-3201" href="http://blog.nrwjusos.de/2011/07/iusy-c-wie-zusammenhalt/5980291555_20679e2f56_o/"><img class="aligncenter size-large wp-image-3201" title="5980291555_20679e2f56_o" src="http://blog.nrwjusos.de/wp-content/uploads/2011/07/5980291555_20679e2f56_o-481x319.jpg" alt="" width="481" height="319" /></a></p>
<p>Insgesamt war die Entscheidung zum IUSY zu fahren bis hierhin also vollkommen richtig (leider musste ich aus Hausarbeitsgründen früher abreisen, was mich immer noch schmerzt, ich wünsche allen TeilnehmerInnen und natürlich erst Recht der NRW-Delegation alles Gute und eine gute Heimreise)! Und es bleibt unsere Aufgabe, auch im Sinne unserer norwegischen Schwesterorganisation AUF (&#8220;Today we are all AUF activists!&#8221;) weiterhin kraftvoll die gemeinsamen Werte Freiheit, Solidarität, Weltoffenheit, Toleranz, Gleichheit, Gerechtigkeit und viele mehr zu vertreten. Wir werden daran festhalten!</p>
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		<title>Schengen? Ja bitte!</title>
		<link>http://blog.nrwjusos.de/2011/05/schengen-ja-bitte/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=schengen-ja-bitte</link>
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		<pubDate>Thu, 12 May 2011 09:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Kubiak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich komme aus Aachen. Mein IKEA steht in Heerlen. Zum Shoppen oder studieren kann man schnell nach Maastricht. Von Natur aus supporte ich Roda Kerkrade.  Wenn ich was vom Supermarkt brauche, fahr ich mal schnell nach Eynatten oder Raeren. Und Nachtbusse gibt es auch ganz selbstverständlich nach Kelmis und Vaals. Während Ruhrgebietskinder sich beim Verlaufen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme aus Aachen. Mein IKEA steht in Heerlen. Zum Shoppen oder studieren kann man schnell nach Maastricht. Von Natur aus supporte ich Roda Kerkrade.  Wenn ich was vom Supermarkt brauche, fahr ich mal schnell nach Eynatten oder Raeren. Und Nachtbusse gibt es auch ganz selbstverständlich nach Kelmis und Vaals.</p>
<p>Während Ruhrgebietskinder sich beim Verlaufen schnell in der nächsten Großstadt wieder finden, durchqueren wir Grenzlandkinder schnell drei Nationalstaaten.</p>
<p>Ich bin mit all diesen Sachen selbstverständlich aufgewachsen. Diese ominösen Grenzen zwischen den Staaten kennen wir Dreiländer-Eck-Kinder nicht mehr. Schengen sei Dank!</p>
<p><span id="more-3038"></span></p>
<p>Das Schengen-Abkommen, das mir und anderen BürgerInnen der EU seit Mitte der 1990er Jahre die Reisefreiheit in meine Nachbarkommunen garantiert, das all meinen oben genannten Lebensstandard erst ermöglicht, genau an diesem Schengen-Abkommen wird nun gerüttelt. Warum? Wieso? Ich habe mein Leben an der Grenze nie als bedrohlich empfunden, vielmehr fand ich es immer bereichernd die Wahlfreiheit zwischen drei Ländern zu haben, einfach mal so.</p>
<p>Wenn ich in letzter Zeit die Nachrichten lese, wird mir flau im Magen. RechtspopulistInnen wettern gegen meine Freiheit. Zurück zum Denken im Nationalstaatscontainer.</p>
<p>Man benötigt immer eine Begründung, eine Nichtordnung, um sein Handeln zu legitimieren. Also schaffen RechtspopulistInnen genau in ihrer Agitation diese Nichtordnung – die diffuse Bedrohung durch die bösen Menschen aus dem noch böseren Maghreb, das ominöse Andere – um Ängste zu schüren und so à la Biopolitik (Foucault lässt grüßen) die Freiheit und den Fortschritt der BürgerInnen in der EU zu begrenzen.</p>
<p>Dabei verlieren nicht nur Menschen, die mal kurz im Nachbarland zum IKEA wollen. Es wird ein Feindbild konstruiert, Menschen werden stigmatisiert.</p>
<p>Die GewinnerInnen sind die RechtspopulistInnen mit ihrer Ideologie. Und erfolgreich sind diese, da in Europa immer mehr PopulistInnen an den Stellschrauben der Regierungen drehen. Sei es jetzt Dänemark, die wieder Kontrollen an den Grenzen einführen, oder Berlusconi, der nicht müde wird die Bedrohung aus Nordafrika zu betonen.</p>
<p>Umso wichtiger ist es, hier genau gegen zu stehen. Grenzkontrollen dürfen nicht gegen diffuse Bedrohungen eingesetzt werden. Schengen ist wichtig, es ist das Symbol der Europäischen Union. Dieses Abkommen trägt den Geist Europas, wird es ausgehebelt, bedeutet dies einen deutlichen Rückschritt in Kleinstaaterei.</p>
<p>Und dies wäre nicht nur ein Verlust für uns Grenzlandkinder, die wie selbstverständlich sich zwischen den Ländern hin und her bewegen, sondern für die gesamte Bevölkerung in der Europäischen Union.</p>
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		<item>
		<title>Von der absoluten Lernresistenz oder auch: wie einer auszog, die deutsche Leitkultur zu lehren</title>
		<link>http://blog.nrwjusos.de/2010/10/von-der-absoluten-lernresistenz-oder-auch-wie-einer-auszog-die-deutsche-leitkultur-zu-lehren/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=von-der-absoluten-lernresistenz-oder-auch-wie-einer-auszog-die-deutsche-leitkultur-zu-lehren</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 07:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Kubiak</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>

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		<description><![CDATA[Da denkt man, man könne gemütlich in einem Café sitzen und sich mit freudigeren Sachen beschäftigen. Kaffee trinken zum Beispiel. Wenn da nicht erneut ach so schlaue UnionspolitikerInnen wären, die einem mal wieder von der deutschen Leitkultur erzählen wollen. Ich würde dem Herrn Seehofer doch noch mal anraten, sich vorher mal genauer mit dem Begriff [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2380" href="http://blog.nrwjusos.de/2010/10/von-der-absoluten-lernresistenz-oder-auch-wie-einer-auszog-die-deutsche-leitkultur-zu-lehren/bildschirmfoto-2010-10-13-um-09-43-31/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2380" title="Bildschirmfoto 2010-10-13 um 09.43.31" src="http://blog.nrwjusos.de/wp-content/uploads/2010/10/Bildschirmfoto-2010-10-13-um-09.43.31.jpg" alt="" width="279" height="279" /></a>Da denkt man, man könne gemütlich in einem Café sitzen und sich mit freudigeren Sachen beschäftigen. Kaffee trinken zum Beispiel. Wenn da nicht erneut ach so schlaue UnionspolitikerInnen wären, die einem mal wieder von der deutschen Leitkultur erzählen wollen. Ich würde dem Herrn Seehofer doch noch mal anraten, sich vorher mal genauer mit dem Begriff der Kultur auseinander zu setzen, bevor man damit um sich wirft. Na gut Horst, dann sag mir doch mal bitte, was ist die deutsche Leitkultur? Vielleicht ist es dir noch nicht aufgefallen, aber es gibt nicht ‚die‘ Kultur. Es hat sie noch nie gegeben. Kultur ist etwas, das von Mensch zu Mensch differiert und sich auch immer weiter entwickelt, weswegen es absolut sinnentleert wäre, sie zu schützen. Kultur beeinflusst sich gegenseitig und entfaltet sich immer wieder weiter, was viel mehr als Bereicherung angesehen werden kann. Du und ich, lieber Horst, ich glaube nicht, dass wir so viel gemein haben, nur weil du denkst, dass wir beide in der ‚deutschen Leitkultur‘ leben. Wir haben wohl viele Dinge, die uns so fundamental inhaltlich und in unseren Überzeugungen trennen, dass ich dich bitte, weder uns beide kulturell in einen Topf zu werfen, noch dies mit anderen BürgerInnen zu tun. Was du als Leitkultur bestimmst, das mag vielleicht für dich gelten, aber glaube nicht, dass du mit einem Uniformitätsdruck alle dazu bringen kannst, wie du zu denken, zu handeln, ja wie du zu ticken. Wenn du von Integrationsverweigerern redest, rede ich von Lernverweigerern (ja das ist der Zeitpunkt, an dem du in den Spiegel schauen kannst). Denn du scheinst in all den Jahren in denen diese dämliche Debatte um ‚die Leitkultur‘ geführt wird, keinen deut schlauer zu werden. Chapeau, für diese Resistenz. Ja lieber Horst, man könnte ja meinen, dass man über deine Äußerungen einfach hinweg lachen kann, da es einfach Schwachsinn ist. Ich lache gerade nicht. Es ist nämlich nicht egal, wenn jemand sowas erzählt, um auf den vermeidlich trendy Sarrazzin-Zug aufzuspringen, der einen nochmal in den Fokus der Presse fährt. Deine kleine Leitkulturdebatte dient nur dem Zweck auszugrenzen. Auszugrenzen  ‚uns‘ von den ‚anderen‘. Es ist schon ignorant, wie man Menschen, nur weil sie eine Religion haben oder aus bestimmten Ländern kommen, subsumiert und stigmatisiert.</p>
<p>Was helfen würde lieber Horst, das wären mal echte Ideen, wie man Integration (nicht Assimilation, das sind keine Synonyme!) verbessern kann. Blöd nur, dass man nicht so schnell einen Artikel in der Presse gewidmet bekommt, wenn man Politik mal auf unreaktionärer Ebene versucht.</p>
<p>Mit Grüßen aus dem Café, in der Hoffnung, dass vielleicht diesmal etwas gelernt wurde.</p>
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		<title>Der kriminelle Ausländer wieder</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 10:42:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Veith Lemmen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Antifa]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[fehlendes Feingefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesschau]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesthemen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorverurteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Da schaut man Tagesthemen und dann das! Normalerweise wird bei Themen, wo es um Führerscheine oder Ausweise (siehe beispielsweise neuer, nich ganz unumstrittener Personalausweis) geht, im Hintergrund immer ein Musterfrau eingeblendet, wie man das halt so kennt bei Mustern von Bankkarten, Ausweisen etc. Nicht so am Sonntag bei Minute 5 der Tagesthemen, als die Kurznachrichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da schaut man Tagesthemen und dann das! Normalerweise wird bei Themen, wo es um Führerscheine oder Ausweise (siehe beispielsweise neuer, nich ganz unumstrittener Personalausweis) geht, im Hintergrund immer ein Musterfrau eingeblendet, wie man das halt so kennt bei Mustern von Bankkarten, Ausweisen etc.<br />
Nicht so am Sonntag bei <a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4737798">Minute 5</a> der Tagesthemen, als die Kurznachrichten dran sind. Es geht darum, dass straffällig gewordenen Menschen in Zukunft ggf. die Fahrerlaubnis entzogen werden soll. Statt des üblichen Bildes der blonden nichtssagenden Schönheit auf dem Führerschein wird im Hintergrund natürlich ein Mensch mit Migrationshintergrund auf den Dokumenten eingeblendet.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2088" href="http://blog.nrwjusos.de/2010/06/der-kriminelle-auslander-wieder/diskriminierungtagesthemen/"><img class="aligncenter size-large wp-image-2088" title="DiskriminierungTagesthemen" src="http://blog.nrwjusos.de/wp-content/uploads/2010/06/DiskriminierungTagesthemen-481x321.jpg" alt="" width="481" height="321" /></a></p>
<p>Ein Schelm wer böses dabei denkt, was? Also was war das? Bewusste Diskriminierung? Eine alltäglich gewordene Diskriminierung, die sich bei der Redaktion eingeschlichen hat, weil nunmal gerne auf die bekannten Stereotypen zurück gegriffen wird? In jedem Fall kann man hier mehr Sensibilität erwarten und muss sich nach im Fernsehen verkündeten &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=sXj2yddt0ro">inneren Reichsparteitagen</a>&#8221; (ZDF-Berichterstattung zur WM) einmal mehr fragen, ob der Gesellschaft und speziell den Medien das nötige Feingefühl langsam aber sicher verloren geht.</p>
<p>Achso: <a href="http://www.ard.de/home/kontakt/-/id=6424/w13kxy/index.html">Hier</a> kann man sich beschweren!</p>
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		<title>LIVE-Stream der Veranstaltung &#8220;Gemeinsam für ein buntes NRW&#8221; mit Hannelore Kraft aus Köln</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 16:25:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Obrok</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Integration]]></category>
		<category><![CDATA[Internationales]]></category>
		<category><![CDATA[Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Watch live streaming video from sozicast at livestream.com]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="480" height="295" id="lsplayer" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"><param name="movie" value="http://cdn.livestream.com/grid/LSPlayer.swf?channel=sozicast&amp;color=0xe7e7e7&amp;autoPlay=true&amp;mute=false"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed name="lsplayer" src="http://cdn.livestream.com/grid/LSPlayer.swf?channel=sozicast&amp;color=0xe7e7e7&amp;autoPlay=true&amp;mute=false" width="480" height="295" allowScriptAccess="always" allowFullScreen="true" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
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